Saure Kutteln

  • 800 g gekochte und in feine Streifen geschnittene Kutteln
  • 5 zwiebel
  • 100 g Fett
  • etwas Mehl
  • 1/2 bis 3/4 l Brühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Wachholderbeeren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Essig nach Geschmack

Die Zwiebel im Fett andünsten, dann die Kutteln dazugeben und mit anrösten. Sie dürfen gut Farbe nehmen. Das Ganze mit der Brühe ablöschen, Lorbeerblat und Wacholderbeeren dazugeben und circa 1/2 bis 3/4 Std. ziehen lassen.Mit Pfeffer,Salz und Essig abschmecken.

Falls das Gericht zu dicklich ist, noch etwas Brühe dazugeben. Gut passen dazu Bratkartoffel und grüner Salat.

Anstelle der Brühe kann man auch einen trockenen Rotwein verwenden und etwas Tomatenmark mit anrösten. Dann braucht man weniger Essig.

Warum heißen die Kutteln denn Kutteln?

Der Name kommt eigentlich aus dem lateinischen: calduna. Zu deutsch Kaldaunen.
Die Schwaben, maulfaul wie se halt manchmaul send, haben daraus die Kutteln gemacht. In manchen Gegenden werden sie auch Fleckerl genannt.
Kuttel werden aus dem gereiningten und gebrühten Vormagen der Wiederkäuer, meistens Rinder, zubereitet.
Früher war es ein sogenanntes *Arme-Leute-Essen*, heute gilt es für einige durchaus als leibspeise.
Aber nicht alle Schwaben mögen es.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.